Vodafone und ich.

Bei Christiane las ich neulich von ihrem Ärger mit dem Vodafone-Kundendienst. Das nehme ich nun zum Anlass, um mich auch ein bisschen über Vodafone auszulassen.

Vor vier Jahren schloss ich dort einen Vertrag ab. Ich zahlte 12,95 Euro im Monat + das, was ich vertelefonierte und versimste (meistens quasi nichts) und war relativ zufrieden. Vor zwei Jahren, im Frühjahr 2010 kündigte ich aber den Vertrag, weil ich kein mobiles Internet hatte. Nach der Kündigung wurde ich von der Rückgewinnung ungefähr wöchentlich angerufen. Nach langem Hin und Her habe ich meinen Vertrag verlängert – unter der Bedingung, dass ich mobiles Internet dazu kriege, ohne mehr zahlen zu müssen. Das hat auch gut funktioniert.

Da ich nun aber die meiste Zeit in Österreich bin und keine Lust habe, 12,95 Euro dafür zu bezahlen, dass ich das Handy in Deutschland etwa vier Tage im Monat nutze, kündigte ich im Dezember wieder meinen Vertrag. Vorsichtshalber, damit es nicht zu spät ist.

Etwa zur gleichen Zeit wurde ich von “meinem” Vodafone-Kundenberater kontaktiert. Ich weiß, dass es derselbe ist, ich kenne seine Stimme. Lustigerweise ruft er mich immer dann an, wenn ich bei meiner Friseurin am Ammersee bin. Auf jeden Fall erzählte er mir, Vodafone würde gerade irgendein Jubiläum feiern und darum hätte ich als Kundin die Möglichkeit, ein SMS-Paket zu meinem Vertrag geschenkt zu bekommen. Ich schreibe eigentlich nie SMS, aber er belaberte mich und irgendwann dachte ich dann, 3000 Frei-SMS im Monat würden mir ja auch nicht schaden.

Wahrscheinlich fassen sich einige von euch jetzt an den Kopf, weil ich mir am Telefon was hab andrehen lassen. Könnt ihr ruhig tun, ihr habt ja Recht. Aber ich bin wohl einfach zu gutmütig. Ihr könnt euch bestimmt denken, wie es weiterging.  Weiterlesen →

12für12 – Zwischenstand I

Die ersten drei Monate des neuen Jahres sind schon wieder vorbei. Zeit für mich, einen Blick auf meine guten Vorsätze zu werfen und zu schauen, ob ich wenigstens ein paar bisher erfüllt habe.

1. Jeden Monat mindestens ein Buch lesen. 
Joa, sieht gut aus. Allein dadurch, dass ich in den letzten vier Tagen alle drei Bände von “Die Tribute von Panem” gelesen habe, bin ich schon gut dabei. Ich fand sie übrigens vom Inhalt interessant, aber unglaublich schlecht geschrieben. Am Donnerstag gehen wir ins Kino, mal schauen, was dabei rumkommt.

2. Kein Geld mehr für Dinge ausgeben, die ich nicht unbedingt brauche.
Läuft im Moment wunderbar. Alles, was ich meine unbedingt haben zu wollen kommt auf eine Wunschliste. Wenns nach einem Monat immer noch drauf ist kaufe ich es mir – war bisher… NICHTS. Also, alles nicht so dringend. Und die Yogamatte habe ich wirklich gebraucht. :)

3. Im Studium mein Bestes geben.
Ha, es lief traumhaft. Eine Note fehlt noch, aber ohne die habe ich im Moment einen Schnitt von 1,22. Das führt dazu, dass ich mir quasi aussuchen kann, in welchem Land ich das Auslandssemester machen möchte. Es wird wohl Portugal, wegen Sonne, Strand, Surfen und weil Lissabon wohl ziemlich toll ist. Das neue Semester läuft halt im Moment. Mal schauen, wie es weiter geht. Ich gebe mein Bestes. ;)

4. Viel Stricken und Häkeln.
Hat leider nicht geklappt. Ich hätte noch einen Punkt dazuschreiben sollen: “Weniger Zeit vertrödeln.” Wenn das geklappt hätte, käme vielleicht auch die Handarbeit nicht zu kurz. :(

5. Ein WordPress-Theme komplett selbst erstellen.
Hahaha. Ich kämpfe grad in Medieninformatik mit JavaScript und kapiere ungefähr nichts. Also erstmal das schaffen, dann kann ich mir um irgendwelche anderen Sachen Gedanken machen.

6. Wieder anfangen zu Meditieren.
Nää… Aber dafür mach ich fast jeden Tag Yoga. Das zählt ja auch fast.

7. Wieder anfangen zu Klettern.
Oh, das hat wunderbar geklappt! Kletterkurs gemacht, eine Woche später nen Kommilitonen als Kletterpartner gefunden – wir gehen im Moment einmal die Woche. Sobald ich den Vorstiegs-Kurs gemacht hab hoffentlich öfter und vielleicht auch mal draußen.

8. Ordentlicher sein.
Das schwankt. ;) Ich versuche grad, immer mal wieder Sachen rauszuwerfen, die ich nicht brauche. Aber ein ordentlicher Mensch bin ich wohl einfach nicht. Antrainieren will ich’s mir trotzdem.

9. Mehr Fotos machen.
Das Fotografie-Seminar nervt mich so, dass ich eigentlich überhaupt keine Lust habe, irgendwelche Fotos zu machen. Aber für Ostern habe ich mir eine Canon EOS 5D ausgeliehen, die ich mit nach Hause nehme. Vielleicht wird’s zumindest da was.

10. Sparen.
Berlin fiel ja weg, dafür geht’s im Sommer wohl nach London und von dort gleich weiter nach Lissabon. Aber auch ein guter Grund, zu sparen. Da ich kaum Geld ausgebe (außer für’s Essen und für FH-Kram und Benzin) sieht das gut aus.

11. Mehr Post verschicken.
Ich hab meiner Omi einen Brief geschickt, weil wir im Moment nicht telefonieren können und ich sie erst an Ostern wieder sehe. Sie hat sich sehr gefreut und sogar zurückgeschrieben (worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe). Also, so ein bisschen erfüllt. Ein Brief ist besser als keiner.

12. Eine neue Sprache lernen.
So, Portugiesisch wird’s dann wohl. Aber erst, wenn ich sicher weiß, dass es dort hingeht. Dann gibt’s auch einen Sprachkurs geschenkt. Das wäre dann zwar erst 2013, aber man kann ja nicht alles haben. :)

So. 7 von 12 Vorsätze konnte ich Grün markieren. Ich bin zufrieden.

Relief.

Ich habe letzte Woche bemerkt, dass ich komische rote Punkte an den Beinen hatte. Weil ich ein bisschen paranoid bin, was irgendwelche komischen und ungewöhnlichen Veränderungen an meinem Körper betrifft habe ich die letzten Tage sämtliche Horrorszenarien durchgespielt, die mir so eingefallen sind. Dass es ein Rückfall ist, ich wieder ins Krankenhaus muss, alles wieder von vorne losgeht und so weiter.

Glücklicherweise hatte ich heute einen Kontrolltermin im Krankenhaus. Während der drei Stunden, die ich im Wartezimmer saß wurde ich immer nervöser. Egal, dass ich grad so viel Sport mache und damit total gut klar komme. Auch egal, dass es mir eigentlich super geht. Letztes Mal war ich ja auch nur ein bisschen müde.

Naja, ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie das war. Ich kam dann zu meinem Arzt rein und hab ihm dann auch gesagt, dass ich tierisch Angst vor den Ergebnissen habe. Einfach wegen eines blöden Gefühls. Er meinte dann, dass wir uns schnell das Blutbild anschauen und … alles top. Alles im absolut perfekten Bereich, außer den Thrombozyten, aber die sind bei mir grundsätzlich ein bisschen niedrig. Das ist schon seit 2 Jahren so. Die genetische Untersuchung vom letzten Mal war auch ohne Befund – GOTT SEI DANK.

Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Meinen Eltern und Kevin natürlich auch. Wir haben alle ziemlich gezittert. Nur, weil ich so ein komisches Gefühl hatte. Aber lieber einmal zuviel Sorgen machen und dann erleichtert feststellen, dass nichts passiert ist, als andersrum. Den nächsten Termin habe ich erst im Juni. Dann sind ungefähr zwei Jahre rum und die nächste Hürde ist genommen. 2/5 auf meinem Weg zur Heilung nach fünf Jahren. Und ab Juni muss ich dann nur noch alle sechs Monate zur Kontrolle. Juhu!

30 Dinge über mich

Nachdem ich dieses Stöckchen schon bei Jenny gesehen habe, wurde ich von Michi damit beworfen. ;) Es geht darum, zu drei Themengebieten jeweils 10 Fakten von sich preiszugeben. Nach stundenlangem Grübeln hier meine Liste :)

Random

1. Meine Lieblingsgetränke sind Kräutertees. Ich versuche immer, morgens 1,5 Liter zu trinken, weil ich es den Rest vom Tag garantiert vergesse. Oh, und Orangensaft darf ich nicht vergessen.
2. Eigentlich mache ich gerne Sport, ich vergesse es nur ab und zu.
3. Früh aufstehen > Lange schlafen. Ich stehe gerne morgens um 6 Uhr auf, damit ich mehr vom Tag habe. Abends bin ich nämlich pünktlich um 22 Uhr total müde, egal, wie lange ich geschlafen habe.
4. Ich traue mir grundsätzlich zu wenig zu. Daran hat auch mein bisheriger Erfolg in Ausbildung und Studium nichts geändert. (Leider!)
5. Meine liebste Jahreszeit ist der Frühling.
6. Ich habe schon zig verschiedene Sportarten ausprobiert (Reiten, Judo, Leichtathletik, Schwimmen, Handball, Volleyball, Bogenschießen), aber durch verschiedenste Umstände (oder weil ich keine Lust mehr hatte) leider keine länger als zwei Jahre gemacht.
7. Ich möchte irgendwann auch einen Labrador.
8. Meistens esse ich zweimal am Tag warm, weil ich mich bei den Mengen fürs Abendessen immer verschätze.
9. Ich komme mit den Händen nicht auf den Boden, wenn ich mich bücke. Darum mache ich jetzt Yoga.
10. Abends höre ich gern noch 10 Minuten ein Hörbuch. Dann kann ich am besten einschlafen.

Liebe/Freundschaft

1. Ich habe nicht viele Freundinnen, aber die sind dafür die Allerbesten.
2. Leider studieren/wohnen sie alle inzwischen ziemlich weit weg von mir. Oder ich von ihnen. Wie man’s nimmt.
3. Leider bin ich schon einige Male zu oft von „Freundinnen“ im Stich gelassen worden und habe deswegen Probleme zu erkennen, ob ich neuen Freunden genauso wichtig bin wie sie mir.
4. Ich bin ein Beziehungsmensch und mag nicht gern alleine sein.
5. Fernbeziehungen finde ich okay und machbar, aber nicht ideal.
6. Ich bin gerne ein „Wir“.
7. Eine meiner liebsten Freundinnen habe ich im Urlaub in Frankreich kennengelernt – als unsere Eltern, die zusammen studiert haben, sich zufällig auf dem Marktplatz des Dorfes getroffen haben.
8. Es ist verblüffend, wie Freundschaften manchmal einfach aus Kleinigkeiten entstehen.
9. Es ist wichtig, dass man jemanden hat, mit dem man über seine Sorgen reden kann.
10. Ich liebe es, Städtereisen mit Freundinnen oder dem Freund zu unternehmen. Damit hängen immer ganz spezielle Erinnerungen zusammen.

Männer/Frauen

1. Im Gegensatz zu meinen Schwestern war ich nicht auf einer Mädchenschule und bin ganz froh drum.
2. Ich finde Mann/Frau-Klischees manchmal ziemlich lustig.
3. Manchmal wünsche ich mir, einen großen Bruder zu haben. Ich glaube, dass man dann einen ganz anderen Blick auf die Männerwelt hat.
4. Ich bin froh, dass ich eine Frau bin.
5. Mich interessiert es brennend, ob die Mädchen, die bei Youtube Schminkvideos drehen eigentlich total zugemalt aussehen und das nur durch die Kamera kaschiert wird.
6. Zu künstlich aussehende Frauen gehen gar nicht.
7. Ich steh nicht so auf Piercings oder Tattoos. Wer weiß, wie das alles später mal aussieht…
8. Ich mag es, wenn Frauen oder Männer (egal) eine Sache haben, in der sie richtig aufgehen und man das auch merkt.
9. Ich wette, es gibt genauso viele Frauen wie Männer, die froh darum wären, wenn es in Kleidungsgeschäften mehr Sitzmöglichkeiten gäbe.
10. Die Schuhe sind wichtig!

Weitergeben möchte ich das Stöckchen an niemand bestimmten. Nehmt es euch, wenn es euch gefällt. ;)