Ich lebe noch

Kaum zu glauben, aber wahr. Ich stecke nur gerade mittendrin in den Prüfungen und Abgaben zum Semesterende. Eine Prüfung und eine Präsentation sind schon geschafft, morgen, Freitag, kommenden Montag und Dienstag folgen weitere Prüfungen. Abgaben sind dann danach. Gott sei Dank.

Ich bin unglaublich gestresst, schlafe schlecht und habe seit einigen Tagen immer wieder Magenschmerzen. Dass mir der Stress nicht gut tut, merke ich selber. Machen tu ich ihn mir trotzdem. In einer Woche ist’s ja fast rum. Danach hab ich dann bis Mitte Februar Zeit, die letzte Abgabe zu schaffen. Und die Zeit nehme ich mir dann auch.

Höööchst erfreulich ist wiederum meine allererste Note, die ich erfahren habe. Wissenschaftliche Recherche und Dokumentation  – 100 Punkte. Von 100 möglichen. Also quasi eine eins mit Sternchen. Egal, dass das Fach nur einen European Credit zählt und Typo zum Beispiel sechs. 100 Punkte sind 100 Punkte sind 100 Punkte.

Zum Ausgleich zu dem ganzen Stress habe ich mich zum Yoga angemeldet. Die erste Stunde habe ich morgen. Und zu einem Kletterkurs auch gleich noch. Ich will unbedingt (wieder) anfangen und da ich noch keinen Kurs gemacht habe kommt jetzt erstmal der. Wenn er zustande kommt, da muss ich noch hoffen. Mindestteilnehmerzahl sind vier und im Moment wären wir wohl nur zu zweit. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Nachdem ich die letzten Tage mit dem Lernen von Wahrnehmungspsychologie verbracht habe gehe ich heute früh ins Bett und schaue noch Dexter. Ich freue mich.

Gelb zu Rot

Ich habe heute zwei Stunden lang Farbstreifen bemalt, um einen Verlauf zu bekommen. Von Gelb zu Rot. Ist mir einigermaßen gelungen, ich muss noch ein wenig umsortieren, sehe ich gerade. Aus den 65 Streifen werden 11 ausgewählt, die dann in meiner Dokumentation im Fach “Form und Farbe” verarbeitet werden. Als Farbverlauf. Malen muss man das Ganze mit furchtbar teuren Farben, einem furchtbar teuren Pinsel und furchtbar viel Geduld. Ich habe wieder mal gemerkt, dass ich nicht malen kann ohne dass meine Hände aussehen, als hätte ich Fingerfarben verwendet. Obwohl ich einen Pinsel hatte.

Außerdem habe ich mich zum Yoga angemeldet. Am 24. Januar geht es los. Mitten in der stressigsten Zeit dieses Semesters ein wenig Ausgleich – juhu! Damit ist auch gleich ein weiterer Vorsatz für 2012 erfüllt (Yoga ist ja auch Sport ;) ).

Wieder im Ländle

Nach drei schönen Wochen Weihnachtsferien bin ich jetzt wieder in Österreich und bereite mich langsam mental auf die FH vor, die mich morgen um 14 Uhr erwartet. Weihnachten und Silvester waren super, ich habe diese Woche bereits ein Buch gelesen und ein weiteres wird heute vollendet (Vorsatz Nummer 1 ist für diesen Monat also zu 200% erfüllt) und den heutigen Tag nehme ich mir vollends frei. Morgen kann der Ernst des Lebens dann wieder beginnen.

Verabschiedet habe ich mich vorhin auch vom Hamster meiner Schwester, der so wuselig ist, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, ihn nicht verschwommen zu fotografieren. Das Foto oben ist eine Annäherung. Wer im Eimer sitzt, weil der Käfig gerade sauber gemacht wird, kann nicht verschwinden. Außer nach unten, was er schon probiert hat, wie man am Fell erkennen kann.

Ich bleibe jetzt wahrscheinlich bis Februar im Ländle und stürze mich in Prüfungen und Abgaben, die anstehen. Nun ja.

12für12

Kurz bevor wir zu der Party aufbrechen, wo wir heute das neue Jahr begrüßen werden, kommen noch schnell meine Vorsätze. Damit die fix sind. Ich muss mich jetzt noch umziehen. Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!

1. Jeden Monat mindestens ein Buch lesen.
2011 habe ich ungefähr drei Bücher gelesen, an die ich mich nicht einmal mehr erinnern kann, weil es schon so lange her ist. Das muss sich unbedingt ändern, weil ich eigentlich furchtbar gern lese. Im Prinzip möchte ich gern 12 Bücher lesen, die Verteilung ist egal.

2. Kein Geld mehr für Dinge ausgeben, die ich nicht unbedingt brauche.
Sprich für Kleidung und Kosmetikkram. Unnötig. Sein lassen!

3. Im Studium mein Bestes geben.
Tu ich sowieso schon, da aber die Prüfungen erst im Januar sind ist das im Moment am Wichtigsten.

4. Viel Stricken und Häkeln.
Weil ich jedes Mal, wenn ich etwas fertiggestellt habe sehr glücklich darüber bin. Und auch beim Stricken und Häkeln immer denke, wie viel Spaß mir das eigentlich macht.

5. Ein WordPress-Theme komplett selbst erstellen.
Ehm, ja. Im nächsten Jahr kommt eh PHP, dann sollte das auch funktionieren. Vielleicht klappt es auch schon eher, kommt darauf an, wie stressig der Rest wird.

6. Wieder anfangen zu Meditieren.
Hat mir in der Reha viel gebracht und eigentlich sind es ja nur 10 Minuten, die ich mir am Tag nur für mich Zeit nehmen muss…

7. Wieder anfangen zu Klettern.
Ja, entweder das oder im Fitnessstudio anmelden. Ich bin noch unsicher. Auf jeden Fall muss ich wieder mehr Sport machen, sonst fällt mir noch die Decke auf den Kopf.

8. Ordentlicher sein.
Ich fühle mich viel wohler, wenn meine Zimmer aufgeräumt sind. Und so schwer kann das ja nicht sein. Ich fange mal damit an, die Sachen, die ich brauche wieder aufzuräumen, wenn ich sie nicht mehr brauche.

9. Mehr Fotos machen.
Ich habe die letzten drei Jahre kaum Fotos gemacht, was ich ein bisschen schade finde und gerne ändern möchte.

10. Sparen.
Berlin im Mai und möglicherweise auch noch Lissabon im Sommer. Dafür möchte ich noch ein bisschen Geld zu Seite legen. Kann ich ja mit Nr. 2 verbinden.

11. Mehr Post verschicken.
Briefe schreiben ist eigentlich super. Und zumindest Weihnachtspost will ich nächstes Jahr verschicken.

12. Eine neue Sprache lernen.
Oder zumindest damit anfangen. Dazu eventuell erstmal rauskriegen, wo ich das Auslandssemester mache. Oder auch nicht. Schwedisch und/oder Norwegisch will ich ja sowieso lernen.

2011

Irgendwie hat mich Weihnachten geschafft. Es ist zwar wenig passiert und ich fand es ein ziemlich gelungenes Fest, aber die ganze Zeit saß mir das schlechte Gewissen im Nacken, weil ich eigentlich so viel hätte lernen müssen. Ganz schlecht, wenn man nicht in der Lage ist, sich drei freie Tage einzuräumen. Und dafür an den anderen Tagen lieber alles vor sich her schiebt, anstatt etwas zu arbeiten. Ich habe tatsächlich alles bekommen, was ich mir gewünscht habe. Auch Stativ und Fernauslöser, deswegen ist bei meinem Papa der Kopf abgeschnitten.

Den Jahresrückblick schenke ich mir, weil ich in den letzten Tagen gefühlte 34267 Jahresrückblicke auf Blogs gesehen habe und keinen einzigen gelesen habe. Ich möchte nur sagen, dass 2011 ein ziemlich gutes Jahr für mich war. Ausbildung sehr gut abgeschlossen, Studienplatz bekommen und Studium begonnen, Haare sind wieder normal, Krankenhausbesuche waren immer positiv – alles super.

Gute Vorsätze fürs neue Jahr habe ich trotzdem. Ich muss sie noch formulieren. Das passiert aber auf jeden Fall noch vor dem neuen Jahr.

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