Studium: fertig!

Ich habe es geschafft! Nach meinem USA-Urlaub, zu dem es auf jeden Fall noch einen ausführlicheren Reisebericht geben wird, habe ich am Donnerstag die mündliche Bachelorprüfung hinter mich gebracht. Obwohl die Prüfung an sich quasi katastrophal ablief habe ich letzten Endes die Bachelorprüfung “mit gutem Erfolg” bestanden und das Studium insgesamt mit einem geradezu phänomenalen Schnitt von 1,18 abgeschlossen. Damit geht für mich dieser Abschnitt meines Lebens auch schon wieder zu Ende. Wir haben Dornbirn gestern hinter uns gelassen und gerade eben noch das Zugticket nach Wien gebucht. Ich freue mich!

Stuttgart > Paris > New York City

Morgen ist es soweit. Ich fahre abends mit dem Zug nach Stuttgart, um einmal bei meinem Onkel zu übernachten, bevor mich mein Papa am Freitagmorgen gegen 5 Uhr am Flughafen Stuttgart absetzt. Von dort geht es mit Air France erst nach Paris und dann weiter nach New York! In den USA bleibe ich ca. 17 Tage (bis zum 21.07., weil ich ja noch die mündliche Prüfung habe) und besuche New York, San Francisco, Los Angeles und die nordwestlichste Ecke von Connecticut – und verbringe daher wahrscheinlich die halbe Zeit im Flugzeug/Zug.

Ganz besonders für mich ist, dass ich alleine nach New York fliege, alleine in New York bin und alleine von dort nach San Francisco weiterreise. Bevor jemand fragt: ja, ich habe tierische Angst. Aber alles ist geplant, der Rucksack gepackt und ich bin furchtbar aufgeregt und möchte eigentlich, dass es jetzt sofort losgeht. In San Francisco treffe ich mich mit meinem Freund, der momentan dort arbeitet, und wir gehen gemeinsam nach LA und zurück nach New York, bevor wir am 21. nach Deutschland fliegen und die Woche drauf nach Wien ziehen. Noch mehr Aufregung!

Daher: drückt mir die Daumen, dass die Reise(n) ohne Zwischenfälle bleibt, ich mich in New York nicht verirre und das Wetter okay ist – ich habe nämlich ziemlich minimalistisch gepackt!

… and ends.

IMG_5438Ihr Lieben, 

falls sich noch jemand erinnern kann, wer ich eigentlich bin und sich fragt, weshalb ich die letzten Monate von der Bildfläche verschwunden bin: Bachelorarbeit. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Noch bin ich nicht fertig, aber die Arbeit ist im Druck und es gibt kein Zurück mehr. Spätestens am Freitag, lieber noch am Donnerstag, möchte ich das gute Stück in der Administration aussetzen und schleunigst das Weite suchen… Seit Mitte April habe ich mich mit nichts anderem beschäftigt (das stimmt gar nicht) und kann das ganze Thema einfach nicht mehr sehen. Über was genau ich letzten Endes geschrieben habe, darf ich noch nicht verraten, weil ich erst noch die mündliche Prüfung bestehen muss, die am 24./25. Juli stattfindet.

Dornbirn verlasse ich bereits am Samstag. Nachdem ich aus Lissabon zurückgekommen bin habe ich einige Monate gebraucht, um hier wieder anzukommen. So richtig gelungen ist es mir nur, weil ich hier im Januar jemanden kennengelernt habe, und weil diese Person gerade auf der anderen Seite des Atlantiks ist zieht es mich Richtung Heimat. Heimat im Sinne von Mama und Papa. Meine Schwester habe ich auch seit Weihnachten nicht mehr gesehen – ich brauche jetzt dringend ein paar Tage Familie!

Am Samstag steht also der erste Teil meines dreiteiligen Umzugs in eine strahlende Zukunft. Teil eins bedeutet, meinen Kram aus Dornbirn zurück nach Deutschland zu schaffen. Teil zwei wird dann der Umzug von ein bisschen weniger Kram wieder zurück nach Österreich – nach Wien nämlich. Dazu schreibe ich aber bei Gelegenheit nochmal mehr, das ist nämlich wichtig und die Zukunft und so! Mein erster Schritt in Richtung Erwachsenenleben.

Also, in die österreichische Hauptstadt geht es Ende Juli. Und Anfang August beginnt dann der Ernst des Lebens. Aber vorher passiert noch etwas Großes: Urlaub! Weit weg! So weit weg, dass mir beim Gedanken ein bisschen mulmig wird. Aber auch davon erzähle ich an einem anderen Tag.

and so it begins…

bachelor

Nachdem ich den Vorlesungs- und Seminarteil meines sechsten und somit letzten Semesters letzte Woche erfolgreich hinter mich gebracht habe, stehe ich jetzt vor diesem Berg, der sich Bachelorthesis nennt. Bis zum 2. Juli werde ich mindestens 45.000 Zeichen zum Thema “Fremdsprachenerwerb mit neuen Medien” (oder so ähnlich, ich arbeite noch an der genauen Bezeichnung und Beschreibung meiner Arbeit) schreiben und außerdem im praktischen Teil irgendetwas Praktisches im Bereich der neuen Medien kreieren. Ich muss sagen, dass ich mich schon sehr darauf freue, da Sprachenlernen in den letzten Monaten – seit ich in Portugal war – einen nicht unbedeutenden Teil meines Lebens eingenommen hat.

Es gibt außer meinem nahenden Studiumsende noch weitere Neuigkeiten aus meinem Leben, aber ich hoffe, dass ich das im Laufe der nächsten Wochen erzählen kann, wenn sich meine freien Sonntage damit füllen, meine Vorarlberger “bucket list” abzuarbeiten. Ich werde Vorarlberg nämlich Ende Juni verlassen und möchte vorher unbedingt ein paar Dinge erleben!

España ’14 / TOLEDO

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Meinen zweiten Tag in Spanien verbrachte ich in Toledo, weil ich unbedingt einen Ausflug machen wollte und noch etwas anderes sehen als Madrid. Zu Beginn war ich nicht sonderlich beeindruckt. Die Stadtmauer war zwar ziemlich toll, aber es waren viele Touristen unterwegs und die Straßen waren viel zu voll. Ich besorgte mir in der Touristeninformation eine Stadtkarte und lief einfach los und nachdem ich an der Kathedrale vorbei in eine winzige Gasse abbog, war ich plötzlich alleine. Ihr könnt euch vorstellen, in einer mittelalterlichen Stadt durch winzige Gassen zu gehen, dabei absolut keiner Menschenseele zu begegnen, die Sonne scheint und es ist so ruhig. Ich hatte traumhafte drei Stunden in der spanischen Februarsonne.

Ich lief kreuz und quer durch die Altstadt, machte unzählige Fotos und kaufte mir Obst in einem winzigen Laden, den ich beinahe übersehen hätte. Die Frau sprach kein Englisch, ich spreche kein Spanisch, aber die Kommunikation klappte zum Glück trotzdem. Diese eine Woche in Spanien war ausreichend, um in mir den starken (!) Wunsch zu wecken, Spanisch zu lernen.

Gekauft habe ich in Toledo übrigens nur Postkarten, auch wenn mir mindestens dreimal unabhängig voneinander gesagt wurde, dass ich unbedingt einen Brieföffner kaufen soll… ;)

toledo

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