and so it begins…

bachelor

Nachdem ich den Vorlesungs- und Seminarteil meines sechsten und somit letzten Semesters letzte Woche erfolgreich hinter mich gebracht habe, stehe ich jetzt vor diesem Berg, der sich Bachelorthesis nennt. Bis zum 2. Juli werde ich mindestens 45.000 Zeichen zum Thema “Fremdsprachenerwerb mit neuen Medien” (oder so ähnlich, ich arbeite noch an der genauen Bezeichnung und Beschreibung meiner Arbeit) schreiben und außerdem im praktischen Teil irgendetwas Praktisches im Bereich der neuen Medien kreieren. Ich muss sagen, dass ich mich schon sehr darauf freue, da Sprachenlernen in den letzten Monaten – seit ich in Portugal war – einen nicht unbedeutenden Teil meines Lebens eingenommen hat.

Es gibt außer meinem nahenden Studiumsende noch weitere Neuigkeiten aus meinem Leben, aber ich hoffe, dass ich das im Laufe der nächsten Wochen erzählen kann, wenn sich meine freien Sonntage damit füllen, meine Vorarlberger “bucket list” abzuarbeiten. Ich werde Vorarlberg nämlich Ende Juni verlassen und möchte vorher unbedingt ein paar Dinge erleben!

España ’14 / TOLEDO

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Meinen zweiten Tag in Spanien verbrachte ich in Toledo, weil ich unbedingt einen Ausflug machen wollte und noch etwas anderes sehen als Madrid. Zu Beginn war ich nicht sonderlich beeindruckt. Die Stadtmauer war zwar ziemlich toll, aber es waren viele Touristen unterwegs und die Straßen waren viel zu voll. Ich besorgte mir in der Touristeninformation eine Stadtkarte und lief einfach los und nachdem ich an der Kathedrale vorbei in eine winzige Gasse abbog, war ich plötzlich alleine. Ihr könnt euch vorstellen, in einer mittelalterlichen Stadt durch winzige Gassen zu gehen, dabei absolut keiner Menschenseele zu begegnen, die Sonne scheint und es ist so ruhig. Ich hatte traumhafte drei Stunden in der spanischen Februarsonne.

Ich lief kreuz und quer durch die Altstadt, machte unzählige Fotos und kaufte mir Obst in einem winzigen Laden, den ich beinahe übersehen hätte. Die Frau sprach kein Englisch, ich spreche kein Spanisch, aber die Kommunikation klappte zum Glück trotzdem. Diese eine Woche in Spanien war ausreichend, um in mir den starken (!) Wunsch zu wecken, Spanisch zu lernen.

Gekauft habe ich in Toledo übrigens nur Postkarten, auch wenn mir mindestens dreimal unabhängig voneinander gesagt wurde, dass ich unbedingt einen Brieföffner kaufen soll… ;)

toledo

España ’14 / MADRID

madrid_headIm Dezember packte mich das Reisefieber wieder und ich beschloss, nach dem fünften Semester nach Spanien zu reisen, um dort eine Freundin zu besuchen, die ich in Lissabon kennengelernt hatte. Als ich im Januar noch keinen Flug gebucht hatte und hörte, dass eine portugiesische Freundin ebenfalls in der Zeit in Madrid sein würde überlegte ich nicht mehr lange und buchte Hin- und Rückflug am 06. und 10. Februar.

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Januar 2014

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Mein Januar war eine gesunde Mischung aus Emotionen, Erlebnissen, Stress, Motivation, Bewegung und Plänen für das neue Jahr. Ich war zweimal auf dem Karren in Dornbirn, einmal, um die Sonne zu suchen, und einmal, um dem Stress davonzulaufen. Und beim Snowboarden in Mellau/Damüls, gerade einmal 1,5 Stunden mit dem Bus von Dornbirn entfernt und der beste Tag im Schnee, den ich jemals hatte {das lag am Wetter und an der Begleitung!}

Das fünfte Semester ist beendet und ich verabschiede mich am Donnerstag in den wohlverdienten Urlaub in Form von fünf Tagen Madrid, wo ich Freundinnen aus Lissabon treffen werde. Am 26. Februar beginnt dann mein sechstes und somit letztes Semester des Studiums. Das Thema für meine Bachelorarbeit steht, ich muss nur noch anfangen zu schreiben. Und ganz ehrlich: ich habe ein bisschen Angst, freue mich aber vor allem, mich mit einem Thema zu beschäftigen, das mich begeistert und interessiert!

Hier ein paar Eindrücke von meinen Ausflügen auf den Karren und in die Berge… Ich würde ja sofort wieder los, aber ich habe mir gestern den Nacken verrenkt, als ich mein Stirnband zum Laufen anziehen wollte… Ich lasse das mal so stehen. ;)
2014-01-18 12.09.04

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2013…

Dieses Jahr ist viel passiert. Ich bin Ende Januar nach Portugal geflogen, hatte die beste Zeit meines Lebens in diesem Land, von dem ich bis zum Sommer 2011 eigentlich gar nichts wusste, habe Dinge ausprobiert, Menschen kennengelernt. Ich war surfen, pilgern und alleine unterwegs. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben in Spanien und in Slowenien. Ich lernte ein bisschen Portugiesisch, und ein bisschen mehr Serbisch und kann mich nun für eine Kultur begeistern, für die ich zuvor überhaupt kein Interesse hatte. Ich wanderte 230 km von Porto nach Santiago de Compostela, ich lernte Fernreisen im Bus zu schätzen und habe Seiten an mir selber kennengelernt, von denen ich nicht einmal ahnte, dass es sie gibt. Ich habe Andreas, meinen Stammzellspender, und seine Familie kennengelernt, Freunde besucht und war so viel unterwegs wie noch nie zuvor.

2014 beginne ich alleine und mit dem Vorsatz, mich möglichst schnell wieder im Unialltag einzufinden, den Bachelor zu beenden, einen Halbmarathon zu laufen, glücklich zu sein mit dem, was ich habe. Ich möchte Reisen: Vorarlberg entdecken, bevor das Studium zu Ende ist, im Sommer am Atlantik surfen, den Balkan besuchen und zu allererst nach Spanien. Lissabon hat in mir vor allem das Fernweh geweckt… Mal schauen, was das neue Jahr bringt.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch. :)

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