AML – Ein Erfahrungsbericht

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich cookies&monsters um einen nicht unbedeutenden Teil erweitert: unter „Leukämie“ gelangt man in der Hauptnavigation nun zu meinem Erfahrungsbericht, also quasi der Zusammenfassung meiner Blogeinträge mit ein bisschen mehr Hintergrundinformation und im Überblick. Ich wollte das eigentlich auf eine Subdomain auslagern. Das habe ich nun erstmal gelassen, damit es überhaupt mal veröffentlicht wird. Immerhin sitze ich da schon seit über einem halben Jahr dran.

Ich weiß noch nicht genau, inwiefern der Bereich noch vergrößert wird. Das kommt vor allem darauf an, wie viel Zeit ich investieren will und kann. Jetzt erstmal nur das Geschriebene, Fotos kommen auf jeden Fall noch. Mal sehen, wie es dann wird. ;)

14 Kommentare

  1. Ich hab mir den ganzen Bericht nun durchgelesen… Wahnsinn. Man weiß seine Gesundheit einfach viel zu wenig zu schätzen. Es kann so schnell gehen. Ich glaube, für mich wäre das Schlimmste gewesen, in diesem Raum eingesperrt zu sein. Echt schlimm. Ich freue mich, dass es dir wieder so gut geht. Ich glaube, du hattest auch einfach die richtige Einstellung. Dieses „Warum ich?“ bringt einen wirklich nicht weiter. Viel Spaß weiterhin in deinem Studium. Es kann jetzt nur noch besser werden :)

    • Die Isolation war auch wirklich das Schlimmste. Mit meiner Einstellung bin ich auch sehr glücklich. Ich weiß nur nicht, ob es halt so war, weil alles gut gelaufen und auch gut gegangen ist. Aber ich hatte einfach Glück und alles ist gut. :)

      Danke!

  2. sehr gut geschrieben. Auch auf die Gefahr hin als Gscheidhaferl gebrandmarkt zu werden finde ich den Satz „Die innere Türe öffnet sich nur, wenn die äußere offen ist“ komisch… :-D.
    viel Spaß weiterhin in der Uni. Bei mir gings gestern los.

  3. Danke, toll gemacht. Ich schaff´s noch nicht, mich da wieder reinzuknien, aber Du warst ja schon immer die Mutigere von uns beiden. Einfach toll.

  4. Hallo Maike, ich möchte dir danken, dass du uns an deiner Geschichte teilhaben lässt. Bisher habe ich immer angenommen, so eine Diagnose müsse wie ein persönlicher Weltuntergang sein, erschütternd und alles verändernd. Umso mehr hat mich erstaunt, wie gut du damit zurechtgekommen bist und wie mutig du dich der ganzen Sache von Anfang an gestellt hast. Mich würde sehr interessieren, ob du während deiner Krankheit auch ernsthaft darüber nachgedacht hast, dass du vielleicht sterben könntest, oder ob du solche Gedanken gar nicht erst zugelassen hast? Ich hoffe, dass du die Krankheit für alle Zeit überstanden hast, und wünsche dir, dass du dein weiteres Leben in vollen Zügen genießen kannst! :)

    • Hallo Lollo,

      vielen Dank für deinen Kommentar! :) Ich habe sicher mal dran gedacht, dass es eine Krankheit ist, die auch tödlich enden kann. Richtig realisiert habe ich das nicht und es war auch immer so weit weg, dass ich mir nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht habe. Angst, dass ich sterben muss hatte ich nie wirklich.

  5. „Sie heißt „7+3“, da das Cytarabin drei Tage lang kontinuierlich intravenös verabreicht wird und das Anthracyclin während der letzten 3 Tage zusätzlich“

    Wieso denn dann die 7 im Namen? Bekommt man das erste 7 Tage und das zweite die letzten 3 zusätzlich?

    Liebe Grüße!

  6. Ich hab mir jetzt auch nochmal alles durchgelesen, auch, wenn ich Deinen Blog ja regelmäßig gelesen hab – meinen größten Respekt vor soviel Optimismus, Durchhaltevermögen und Mut!!
    Ich freu mich riesig für Dich, daß es Dir wieder so gut geht :-)

  7. Hallo Meike,

    ich lese deinen Blog jetzt seit 1,5 Jahren regelmäßig. Ich hab mir deinen Erfahrungsbericht auch nochmal durchgelesen und ich dachte ich muss dir jetzt auch mal schreiben! Und ich find das einfach Wahnsinn! Wie du mit der Krankheit umgehst einfach wahnsinn! Hab mich vor einigen Monaten dann auch typisieren lassen! Ich hoffe ich kann damit auch irgendwann mal wem helfen! Ach ja falls du mal ein Buch rausbringen solltest gib bescheid, du schreibst echt sehr schön ;-)

    Liebe Grüße
    Patricia

  8. Hallo Maike :)

    Ich bin zufällig über einen anderen Blog auf deinen eigenen gestoßen und hab ein wenig gestöbert. Bin dann logischerweise auch auf deinen Erfahrungsbericht gestoßen und war ganz gespannt und habe es durchgelesen. Wollte unbedingt wissen wie es dir ergangen ist und war wirklich heil froh, als dann irgendwann stand, dass ein Spender gefunden wurde. Fand es toll, wie du das alles zusammen gefasst hast. Du scheinst das auch alles ziemlich optimistisch gesehen zu haben. Ich glaub ich wäre da nur heulend im Bett gelegen. Da habe ich echt großen Respekt vor dir bekommen.

    Hoffe für dich, dass du die Leukämie für immer los bist :)
    Werde hier sicher auch noch häufiger vorbeischauen und denke gerade auch sehr darüber nach mich typisieren zu lassen. Blutspenden darf ich leider nicht.

    Liebe Grüße :)

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